1984

George Orwell

★★☆☆☆

Diese 1948 verfasste Dystopie ist ein Klassiker, auf den sich noch immer viel bezogen wird. Deshalb war ich auch schon sehr auf das Buch gespannt und habe mich gefreut, es zu lesen. Mich hat der Roman aber nicht so sehr beeindruckt.


Es geht um eine von der Partei des Großen Bruders beherrschten Welt, in der sich Winston Smith verliebt und eine Liebesaffäre führt, was allerdings verboten ist.

Der Roman handelt von der Zerstörung des Individuums und seiner Gedanken-, sowie Gefühlswelt durch eine perfekte Staatsmaschinerie.


Man kann viel mitnehmen aus den hier beschriebenen Verhältnissen, die teilweise Parallelen zu heutigen Systemen aufweisen. Und obwohl mir klar ist, das dies eine Dystopie ist, finde ich sie auf eine sonderlich pessimistische Art nicht besonders gelungen, da ich mir eine Staatsdiktatur (besonders in heutigen Zeiten) anders vorstellen würde.

Und man darf ja nicht vergessen, dass es sich trotz dessen, dass dies eine Dystopie ist, noch immer um einen Roman handelt.

Diesem fehlt allem Anschein jegliche Spannung.


Es gibt viele Dystopien, die von der Macht der Staatsmaschinerie handeln und meiner Meinung nach besser gelungen sind. Daher kann ich dieses Buch leider nicht wirklich empfehlen.

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